Welche Versicherungen brauchen Eigentümer eines Hauses?

Hier gibt es einen wahren Irrgarten an Versicherungstarifen bzw. Versicherungsarten. Doch sollte man sich immer die Frage stellen, welcher Schaden existenziell vernichtend wäre bzw. nicht vom Ersparten bezahlt werden könnte. Diese Schäden gilt es abzusichern! Und vieles, dass sich um die Immobilie dreht, ist deshalb abzusichern. Nun aber im Einzelnen...

Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung schützt den Hauseigentümer vor Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm / Hagel und weiteren Elementargefahren wie z. B. Überschwemmung und Rückstau. Die weiteren Elementargefahren sind jedoch nicht standardmäßig versichert, sondern müssen hinzuversichert werden. Doch auch weitere Gefahren wie Vandalismus am Gebäude etc. sind in guten Policen mitversichert. Ein Muss für jeden Hauseigentümer!

Hausratversicherung

Der Hausrat im Gebäude muss separat versichert werden, da über die Gebäudeversicherung nur die mit dem Gebäude fest verbundenen Teile versichert sind. Eine Hausratversicherung lohnt sich vor allem bei einem hohen Inventarwert.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Hier sind insbesondere die Verkehrssicherungspflichten angesprochen, welche als Hauseigentümer zu den im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten Pflichten gehören. Wenn z. B. im Winter nicht gestreut wurde und eine Person auf dem Grundstück verunglückt, ist der Hauseigentümer haftpflichtig. Besitzer eines eigengenutzten Einfamilienhauses sind über die private Haftpflichtversicherung auch für diese Art von Schäden mitversichert. Wird ein Haus oder eine Wohnung jedoch vermietet, ist eine separate Haus- und Grundbesitzerhaftzpflichtversicherung erfoderlich.

Rechtsschutz für Hauseigentümer

Es gibt viele Gründe für juristischen Ärger rund um die Immobilie. Besteht eine Rechtsschutzversicherung, so lässt sich das wirtschaftliche Prozessrisiko auf den Versicherer abwälzen. Streitfälle auf dem Bau werden jedoch von einer Rechtsschutzversicherung in aller Regel ausgeschlossen.

Risikolebensversicherung / Restschuldversicherung

Im Regelfall wird ein Kredit für eine Immobilie aufgenommen, da der Normalbürger selten das Geld auf der hohen Kante liegen hat. Hier besteht für den Kreditnehmer für viele Jahre eine finanzielle Last. Doch was, wenn die Raten für das Darlehen nicht mehr gezahlt werden können? Es kann hierfür viele Gründe geben, doch nur einer ist versicherbar - der Todesfall! Insbesondere bei Familien sollte für die Gehaltsverdiener eine Risikolebensversicherung / Restschuldversicherung abgeschlossen werden. Damit ist dann sichergestellt, dass den Hinterbliebenen kein Schuldenberg hinterlassen wird.

Doch Vorsicht! Gerne versuchen Banken im Rahmen eines Hypothekenvertrages gerne die Risikolebensversicherung mit abzuschließen bzw. dies als Bedingung zu machen. Diese Art der Kopplungsgeschäfte sind verboten. Lassen Sie sich zum Thema Versicherungen unabhängig beraten. Und vor allem: VERGLEICHEN SIE oder lassen Sie vergleichen!

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